Needful Things – Stephen King

Needful Things von Stephen King

Mein erster Roman von Stephen King. Natürlich habe ich »Shining« gesehen oder »Die Verurteilten«. Aber ein Buch von King habe ich noch nie gelesen. Wegen der endlosen Seiten und einfach wegen des Genres. Mit Horror-Geschichten konnte ich bisher wenig anfangen.

Im Urlaub glaubte ich genügend Zeit zu haben, also suchte ich erstmal nach King-Bestenlisten, um ja nicht meine Zeit mit einem mittelmäßigen und trotzdem 1.000-Seiten-Roman zu verschwenden. Ich landete bei »Needful Things«, angeblich einem echten King-Klassiker und Fan-Liebling.

880 Seiten (hat das Taschenbuch) später kann ich sagen, ich habe mal einen King-Roman gelesen. Und mit der richtigen Betonung bleibt es wohl dabei. Im letzten Viertel des Buches habe ich ganze Kapitel überflogen, weil ich wusste, was passiert und es das Finale nur unnötig hinauszögerte.

Obwohl ich mit dem Ende dann auch nicht zufrieden war. Irgendein Motiv wäre toll gewesen. Stattdessen muss man es wohl mit der Verfilmung (★☆☆☆☆) halten – war eben der Teufel am Werk.

So schön ausschweifend der Stil von Herrn King auch sein mag, ich konnte gut von Dialog zu Dialog springen. Reichte mir völlig, um der Geschichte zu folgen. Immerhin wurden die Figuren derart sorgsam charakterisiert, sodass der vorhersehbare Plot trotzdem irgendwie spannend war.

★★☆☆☆