Wenn du vorhast die Inseln von Fiji zu bereisen, dann solltest du diesen Beitrag unbedingt lesen

Heute ist es nicht fast, sondern exakt vor einem Jahr gewesen, dass ich auf einer süßen kleinen Fiji-Insel war, am Strand liegend, ein Fiji Bitter in Hand und darauf wartend, dass mich wieder die Lust weckt, das Riff, keine 10 Meter von mir entfernt, zu erkunden.

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Zehn Tage hatten wir im Anschluss an Neuseeland für Fiji eingeplant, bevor es pünktlich zu Weihnachten wieder nach Deutschland gehen sollte. Rückreisezeit: 48 Stunden. Das nur nebenbei.

Die erste Nacht auf der Hauptinsel

Die erste Nacht verbrachten wir in Nadi im Smugglers Cove – mehr ein Hotel als Hostel. Günstig, sehr sauber, gut klimatisiert und auch ein richtiges Restaurant mit gutem Essen (Lobster!) und günstigem Bier gehört dazu. Zudem wird man kostenlos vom Flughafen abgeholt und wird da gleich mal it Fiji-Time konfrontiert. Unser Fahrer jedenfalls war die Ruhe in Person, und das mit jeder Faser seines Körpers.

Wir hatten über ein Reisebüro in Australien bei Awesome Adventures Fiji gebucht und dort nicht auf ein Inselhopping-Paket zurückgegriffen, sondern uns jede Insel einzeln ausgesucht. Zum Abschluss unserer kleinen Weltreise wollten wir auf Mehrbettzimmer verzichten und uns ein wenig Luxus gönnen – die 3-Kokosnüsse-Kategorie.

Am Flughafen geht man am besten gleich ins Büro von Awesome Fiji, bekommt dort seine Gutscheine für den Bus zum Hafen, die Fähre und auch für die Resorts. Und dann geht es auch schon fast los. Am Abend muss aber noch Nadi Downtown erkundet werden – mit ein paar Leuten ins Taxi setzen und der Fahrer wirft einen schon an einem coolen Pub wieder raus.

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Auf dem Yasawa Flyer wird man – egal wie hartnäckig der Kater morgens um 7 Uhr auch ist – mit filmreifen Bildern belohnt. Zum Beispiel mit South Sea Island, einer Miniinsel, die man in knapp einer Minute umlaufen hat.

Eine Mini-Insel jagt die nächste

Uns brachte die Fähre zunächst in den Norden, knapp vier bis fünf Stunden Fahrt. Die vergehen aber schnell, die Fähre ist voller Backpacker, Schnösel lassen sich mit dem Wasserflugzeug zu den Inseln bringen. Und alle versuchen das miese Boots-WLAN zu hacken. Die dann folgenden acht Tage verbrachten wir hier:

Naviti Island im Botaira Beach Resort
Nanuya Lailai Island im Nanuya Island Resort
Nacula Island im Blue Lagoon Beach Resort
Beachcomber Island im Beachcomber Island Resort

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Überall hatten wir eine super Zeit. Botaira bietet kleine Hütten, keine 10 Meter vom Wasser entfernt, Hängematten und ein unglaublich tolles Riff mit hundertausend bunten Fischen. Nanuya (die Honeymoon-Insel) war dann Luxus, grandioses Essen, fantastische Menschen und vor allem Ruhe. Blue Lagoon ist dagegen schon riesig, hier trifft man am Nebentisch gleich mal auf eine Gruppe aus Köln. Dafür hat man ein tolles Buffet und immer eiskaltes Fiji Bitter.

Wer Party will, der muss auf Beachcomber stranden

Tja, und dann ist da noch Beachcomber – die Partyinsel. Kaum größer als South Sea Island, ein riesiger Schlafsaal und ein paar Doppelzimmer. Essen, das nur satt macht. Eine große Strandbar, immer laute Musik, Jetskis und einen Pool (wer das braucht). Hier liegt man tagsüber seinen Kater weg und feiert durch die Nacht.

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Fiji ist tatsächlich wie das Paradies. Manchmal kamen wir uns wirklich wie im Film vor, so malerisch schienen die Strände und das Meer. Fiji, irgendwann komme ich zurück.