Ich stehe schon mit einem Fuß in der Prüfungsphase und merke davon nicht viel. Auch im vierten Semester erkenne ich, dass ich nur unter Druck lernen, schreiben und eh studieren kann. Dafür ist meine Wohnung so sauber wie seit Wochen nicht mehr. Gegen den Staub ist immer Zeit, wenn eigentlich 20 Seiten getippt werden sollen.
Wobei es – halte ich mir die Fakten mal vor Augen – gar nicht so stressig ist, wie alle wieder sagen. Ich schreibe drei Klausuren, die zwar alle umfangreiche Skripte haben (das heißt bei uns gerne mal 600 Folien), aber nur stupides in-den-Kopf-prügeln verlangen. Dann wäre da noch eine Projektarbeit über Blogs und eine Hausarbeit in Journalismus. Zusammen 30 Seiten. Erstere ist pures Runterschreiben aus den unzähligen Quellen, die ich habe (zwei!) und meine Reportage darf ich über Blumentopf und ihre EM Raportagen schreiben.
Um die nächsten Nächte immer den Durchblick zu behalten, kaufte ich heute nicht nur genug Mate, sondern vor Wochen auch endlich eine neue Schreibtischleuchte. Ich hatte genug von warmem energiesparendem Licht und wollte etwas, dass ich in alle Richtungen bewegen, drehen und kippen kann.
Zeit ist auch für ein wenig Kultur. Wenn alles so läuft wie es momentan aussieht, fahre ich in zwei Wochen zum Splash. Das habe ich mir letztes Jahr entgehen lassen, habe ich mich lieber durch Rechnungswesen fallen lassen. Dafür schiebe ich jetzt besser gleich ein paar Klausuren in den Nachsommer. Also alles halb so wild.
RAPORTAGEN, wie geil! Was schreibst da so?