Wenn du vorhast Neuseeland zu bereisen, dann solltest du diesen Beitrag unbedingt lesen

Vor fast genau einem Jahr war ich (bzw. wir) unter anderem auch in Neuseeland unterwegs, eine unglaublich intensive und tolle (mit 2,5 Wochen auch viel zu kurze) Zeit. Trotzdem schafft man es einen bleibenden Eindruck von Land und Leuten zu gewinnen, man möchte definitiv wiederkommen. Damit ich selbst nichts vergesse, versuche ich ein paar Eckdaten, Hostels und Orte festzuhalten.

Wir sind in Auckland gelandet. Vom Flughafen aus kommt man am günstigsten und besten mit dem Airbus in die Stadt. Ein kleiner Ticketschalter befindet sich direkt am Ausgang. Ein Hostel und damit ein Ziel in der City hatten wir schon, das Nomads.

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Das Hostel liegt zentral, direkt in der Innenstadt, die Bushaltestelle ist quasi vor der Tür, die Dachterasse ist ein nettes Extra. Zimmer und Duschen sind sauber. Preislich okay. Gepäck kann man bei mehrtägigen Touren dort auch unterstellen. Alkohol ist im Hostel nicht erlaubt, dafür gibt es aber eine Hausbar die einigermaßen verträgliche Preise hat. Cuba Libre kostet bspw. $9 (ca. 5,50 – 6€).

Wer noch ein Shirt, einen Hoodie oder eine Kappe ohne Schnickschnack sucht, wird bestimmt bei AS Colour glücklich. Da werde ich mich bei meinem nächsten Besuch einkleiden.

Hat man Auckland erkundet und ist bereit für einen Trip in den Norden, dann empfehle ich dringend eine Bootstour durch die Bay of Islands. Einfach mit dem Naked Bus günstig bis Paihia fahren und dort mit einer alten Autofähre, umgebaut zu einem Hausboot, die Bucht erkunden – Rock the Boat.

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Die Tour mit einer Übernachtung sollte es sein. Das Team ist sehr nett, für Verpflegung ist gesorgt. Angeln, mit Kayaks bei Nacht übers Wasser paddeln, mit ein wenig Glück Delfine und Wale sehen, Inseln erkunden, schnorcheln, das neuseeländische Kaviar des Meeres kosten – es lohnt sich.

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Auf die Südinsel ging es von Auckland aus flugs nach Christchurch. Die Stadt ist nach den schweren Erdbeben noch arg mitgenommen, deshalb reichten uns dort zwei Nächte, die wir im Jailhouse schliefen. Ein Hostel in einem alten Gefängnis, alles umgebaut natürlich und noch sehr neu. Die Leute grandios nett, Parkplatz vor der Tür und in einem Dorm auch relativ günstig.

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Am schrecklichsten hab ich mich in Queenstown verliebt. Nicht nur landschaftlich eine atemberaubende kleine Stadt, auch die Atmosphäre tut ihr Übriges. Untergebracht hatten wir uns im The Flaming Kiwi. Ein Hostel in einem Wohnhaus. Die Bäder gleich an/in den Zimmern, familiäres Zusammensein im Wohnzimmer und den Küchen möglich, ruhig und nah an einem großen Supermarkt.

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Wenn man am Vorabend nicht durch die vielen Bars und Clubs geflogen ist, schafft man es auch auf den Hausberg. Belohnung ist ein Postkarten-Ausblick über Queenstown, die Berge und den Lake Wakatipu. Oder man springt einfach mal den Nevis.

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Apropos Bars. Queenstown ist sozusagen die Backpackerhochburg. Unzählige kleine Bars, Pubs und ein paar Clubs warten auf einen. Den Pub Crawl kann man schon mal mitmachen, man findet sich aber auch so bestens zurecht.

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Mindestens einmal ist Neuseelands bester Burger Pflicht.* Wir waren noch ein zweites und drittes Mal bei Fergburger – der Laden hat sogar einen Wikipedia-Eintrag. Weil so gut und so berühmt, sollte man neben einer ordentlichen Portion Hunger auch etwas Zeit mitbringen. Da tummeln sich immer viele Leute. Wie ich hörte, ist es nachts aber wohl etwas ruhiger…

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Von Queenstown aus kann man auch gut einen Tagesausflug zum Milford Sound unternehmen. Leider hatten wir alles andere als Glück mit dem Wetter. Wir sind ordentlich nass geworden. Die Fahrt zum Fjord allerdings ist den Ausflug schon wert. Autofahren kann man in Neuseeland nur lieben. Die kurvigen Straßen, direkt am Berg und direkt am Wasser, man ist umringt von supergeilen Ausblicken.

Generell empfiehlt sich die Reise mit dem Auto. Ob nur für einen Tag, um mal aus der Stadt rauszukommen, oder für längere Zeit, um eine ganze Insel zu erkunden – wir hatten unsere Karre von Jucy. Vorher gerne mal das Reifenprofil kontrollieren, wir hatten nämlich keins mehr. Dazu die Stress-free-Versicherung abschließen.

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Kurz vor Weiterreise hatten wir noch eine Nacht in Kaikoura, einem kleinen Städtchen nördlich von Christchurch. Das Albatross Backpacker Inn ist ein kleines Hostel-Häuschen (etwas hippiemäßiges Publikum), das zwar abseits der Flanierstraße liegt, aber dafür eben schön ruhig ist.

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Neben all den Stopps waren wir auch am Franz Josef Gletscher, haben im Abel Tasman Wanderungen unternommen und sind auf der Nordinsel ins Landesinnere gefahren. Leider haben wir Wellington nicht mehr mitnehmen können. Auch deshalb: Neuseeland, ich komme wieder!

*Nachtrag
Wie mir mein Kumpel Basti in Erinnerung ruf, gibt es den besten Burger Neuseelands in Kaiteriteri im Abel Tasman Nationalpark. Genauer gesagt direkt hier. Ja, und ich erinnere mich wirklich. Der war so gut, dass ich direkt einen zweiten bestellte und verdrückte. Also für den Burger alleine lohnt sich dort ein Stopp. Wer über Nacht dort bleiben möchte, dem rate ich dringend davon ab in der Kaiteri Lodge unterzukommen. Die dreckigste Küche der ganzen Südsee.